Tag 3: Ruhetag
Die Wetteraussichten kündigten
kühles und regnerisches Wetter an, zudem waren meine Beine bleischwer.
Also gab es einen Ruhetag mit einem Besuch der hoteleigenen Bad- und
Fitnessangebote. Nur Michael ging joggen und fuhr eine kurze Einheit mit
dem Rad.
Tag 4: Galilea - Puigpunyent - Banyalbufar - Küstenstraße - Andratx - Paguera
Bei
frischen Temperaturen und feinem Sonnenschein ging es los zu einer der
schönsten Runden die ich auf Mallorca kenne. Von der Küste weg geht es
über Es Capdella zunächst leicht, nur unwesentlich später, stark bergauf
in Richtung Norden. Zunächst hat man den landschaftlich schönen Anstieg
vor Galilea und dann noch mal eine ordentliche Kletterei nach
Puigpunyent.
Bei ca. Kilometer 30 hatten wir schon 800 Höhenmeter (und
einen Schnitt von weit unter 20km/h).
Burgl hatte wieder Lust zum
Klettern und fuhr noch die Stichstraße runter zu Port des Canonge. Micha
und ich fuhren in der Zeit weiter Richtung Küste und warteten auf Burgl
im feinen Örtchen Banyalbufar. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir
nach dem Mittagessen Richtung Süden. Die Küstenstraße war wenig befahren
und zeigte sich von der schönsten Seite. Die Straße folgt einem
ständigen Auf und Ab und belohnt immer wieder mit wunderschönen
Ausblicken über die steile Küste. Irgendwann geht es wieder Richtung
Landesinnere und mit teilweise starken Rückenwind erklommen wir den
letzten Pass bevor es über eine perfekte Straße lange bergab nach
Andratx geht. Wir hatten keine Lust auf den direkten Weg nach Paguera an
der stark befahrenen Straße und wählten den Weg mit Höhenmetern über Es
Capdella. Nach einer verdienten Erfrischung bei tiefstehender Sonne
ging es mit (fast) Sprinttempo zurück zum Hotel. Auf der Uhr standen zum
Schluß ca. 75km und 1650 Höhenmeter.
Mittwoch, 25. März 2015
Dienstag, 24. März 2015
Frühling auf Mallorca - Randa, Regen, Reifenpannen
Tag 2: Randa, Regen, Reifenpannen
Ziel des Tages war der Puig de Randa, ein ziemlich isoliert stehender Berg von über 500m Höhe östlich von Palma. Die Wetteraussichten waren so lala und die ersten Kilometer waren ziemlich ätzend. Es ging entweder über die stark befahrene Hauptstraße oder über oft enge Radwege zur Hauptstadt Palma und dann weiter nach S'Arenal. Endlich komme auch ich mal zum Ballermann, wenn auch nur zum Kaffeetrinken!
Dann geht es von der Küste stetig bergauf ins Landesinnere. Den Anstieg zum Puig Randa machten wir von Süden über einen autofreien (Kreuz-)Weg. Was für eine Plackerei..Der Gipfel lag noch mal 100m höher im Nebel und nur Burgl hatte Lust sich die zusätzlichen Höhenmeter noch zu geben.
Der Rückweg wurde von dunklen Wolken begleitet und es dauerte auch nicht allzu lange bis sich die Himmelsschleusen komplett öffneten.Was dann folgte lässt sich kaum beschreiben; das Wasser stand auf den Straßen teilweise viele Zentimeter hoch, die für die Rückfahrt gewählten schmalen Straßen waren stark frequentiert und wir bekamen von allen Seiten Wasser ab. Micha und ich fuhren zeitgleich unsere Vorderreifen platt und wer schon mal an einer stark befahrenen Straße im Regen mit kalten Fingern einen Schlauch gewechselt hat, kann nachfühlen wie unsere Stimmung war.
Wir beschlossen dann von unserer ursprünglichen Route abzuweichen und den Rest des Heimwegs küstennah auf einer Hauptstraße zu fahren. Vermutlich war es nicht die beste Entscheidung aber wir dachten, damit die verbleibende Strecke schnellstmöglich zurücklegen zu können.
Das "schnellstmöglich" wurde durch einen weiteren Platten bei mir, diesmal hinten, wieder zerschlagen. Schnell war der defekte Schlauch in der Dämmerung gewechselt - zu schnell wie sich zeigte: Nach wenigen km war der Reifen wieder platt! Wie sich später zeigte hatte ich eine Scherbe im Mantel übersehen. Dummerweise hatten wir keinen Schlauch mehr übrig, also ging es im Schneckentempo die wenigen Kilometer bis zum Hotel zurück. Gegen 20 Uhr kamen wir an und es war mit fast 140 km und über 1400 Hm mitsamt Unwettern und Pannenseuche ein ziemlich anstrengender Tag.
Ziel des Tages war der Puig de Randa, ein ziemlich isoliert stehender Berg von über 500m Höhe östlich von Palma. Die Wetteraussichten waren so lala und die ersten Kilometer waren ziemlich ätzend. Es ging entweder über die stark befahrene Hauptstraße oder über oft enge Radwege zur Hauptstadt Palma und dann weiter nach S'Arenal. Endlich komme auch ich mal zum Ballermann, wenn auch nur zum Kaffeetrinken!
Dann geht es von der Küste stetig bergauf ins Landesinnere. Den Anstieg zum Puig Randa machten wir von Süden über einen autofreien (Kreuz-)Weg. Was für eine Plackerei..Der Gipfel lag noch mal 100m höher im Nebel und nur Burgl hatte Lust sich die zusätzlichen Höhenmeter noch zu geben.
Der Rückweg wurde von dunklen Wolken begleitet und es dauerte auch nicht allzu lange bis sich die Himmelsschleusen komplett öffneten.Was dann folgte lässt sich kaum beschreiben; das Wasser stand auf den Straßen teilweise viele Zentimeter hoch, die für die Rückfahrt gewählten schmalen Straßen waren stark frequentiert und wir bekamen von allen Seiten Wasser ab. Micha und ich fuhren zeitgleich unsere Vorderreifen platt und wer schon mal an einer stark befahrenen Straße im Regen mit kalten Fingern einen Schlauch gewechselt hat, kann nachfühlen wie unsere Stimmung war.
Wir beschlossen dann von unserer ursprünglichen Route abzuweichen und den Rest des Heimwegs küstennah auf einer Hauptstraße zu fahren. Vermutlich war es nicht die beste Entscheidung aber wir dachten, damit die verbleibende Strecke schnellstmöglich zurücklegen zu können.
Das "schnellstmöglich" wurde durch einen weiteren Platten bei mir, diesmal hinten, wieder zerschlagen. Schnell war der defekte Schlauch in der Dämmerung gewechselt - zu schnell wie sich zeigte: Nach wenigen km war der Reifen wieder platt! Wie sich später zeigte hatte ich eine Scherbe im Mantel übersehen. Dummerweise hatten wir keinen Schlauch mehr übrig, also ging es im Schneckentempo die wenigen Kilometer bis zum Hotel zurück. Gegen 20 Uhr kamen wir an und es war mit fast 140 km und über 1400 Hm mitsamt Unwettern und Pannenseuche ein ziemlich anstrengender Tag.
Montag, 23. März 2015
Frühling auf Mallorca - St. Elm - Andratx - Calvia - Café Katzenberger - Paguera
Tag 1: St. Elm - Andratx - Calvia - Café Katzenberger - Paguera
Basis war diesmal in Paguera in der südwestlichen Ecke der Insel. Was sich beim Kartenstudium bereits angekündigt hatte wurde bald von der Realität noch getoppt: Man kann hier nirgends Flachfahren! Es geht entweder hoch oder runter, und das alles ohne große Vorbereitung in der Heimat - uff!
Einrollen war angesagt und ein bißchen die Umgebung kennenlernen, also starteten wir zur ersten Tour und es ging über Port d'Andratx nach St. Elm, zurück mit einer witzigen Geländeeinlage nach Andratx und dann über den kleinen Pass nach Es Capdella.
Weiter über Calvia dann an die Küste. Eigentlich wollten wir noch zum Cap Cala Figuera aber es war gar nicht so einfach durch das Straßengewühl der noch menschenleeren Urlaubsorte Palmanova, Magaluf etc. den Weg zu finden. Schließlich landete wir in El Toro und dann zurück über Santa Ponsa, vorbei am Café der "Katze". Viele Touristen gab es noch nicht und das etwas trübe Wetter machte die Orte nicht gerade schöner, hier will man nicht tot über'n Zaun hängen, geschweige denn Urlaub machen. Nach ca. 85km und 1300 Hm kamen wir mit den ersten Eindrücken zurück im Hotel in Paguera.
Basis war diesmal in Paguera in der südwestlichen Ecke der Insel. Was sich beim Kartenstudium bereits angekündigt hatte wurde bald von der Realität noch getoppt: Man kann hier nirgends Flachfahren! Es geht entweder hoch oder runter, und das alles ohne große Vorbereitung in der Heimat - uff!
Einrollen war angesagt und ein bißchen die Umgebung kennenlernen, also starteten wir zur ersten Tour und es ging über Port d'Andratx nach St. Elm, zurück mit einer witzigen Geländeeinlage nach Andratx und dann über den kleinen Pass nach Es Capdella.
Weiter über Calvia dann an die Küste. Eigentlich wollten wir noch zum Cap Cala Figuera aber es war gar nicht so einfach durch das Straßengewühl der noch menschenleeren Urlaubsorte Palmanova, Magaluf etc. den Weg zu finden. Schließlich landete wir in El Toro und dann zurück über Santa Ponsa, vorbei am Café der "Katze". Viele Touristen gab es noch nicht und das etwas trübe Wetter machte die Orte nicht gerade schöner, hier will man nicht tot über'n Zaun hängen, geschweige denn Urlaub machen. Nach ca. 85km und 1300 Hm kamen wir mit den ersten Eindrücken zurück im Hotel in Paguera.
Samstag, 21. März 2015
Frühling auf Mallorca - Der 2-Tage-Prolog
Der 2-Tage-Prolog
Endlich ging es nach 3 Jahren noch mal zum Rennradeln nach Mallorca. Hotel und Radverleih haben einen guten Ruf, Wetter ist wie es ist - was also soll noch schiefgehen?
Um es kurz zu machen; der Prolog ging diesmal über ganze 2 Tage. Unser Gepäck inklusive aller Radbekleidung lag irgendwo auf einem Flughafen und wir saßen in mittlerweile leicht muffiger Wäsche irgendwo beim mallorquinischen Triathlon (Tapas, Bier, Brandy). Am Abend des 2 Tages dann die frohe Botschaft, das Gepäck war gefunden und bereits ins Hotel gebracht worden - endlich kann es losgehen...
Endlich ging es nach 3 Jahren noch mal zum Rennradeln nach Mallorca. Hotel und Radverleih haben einen guten Ruf, Wetter ist wie es ist - was also soll noch schiefgehen?
Um es kurz zu machen; der Prolog ging diesmal über ganze 2 Tage. Unser Gepäck inklusive aller Radbekleidung lag irgendwo auf einem Flughafen und wir saßen in mittlerweile leicht muffiger Wäsche irgendwo beim mallorquinischen Triathlon (Tapas, Bier, Brandy). Am Abend des 2 Tages dann die frohe Botschaft, das Gepäck war gefunden und bereits ins Hotel gebracht worden - endlich kann es losgehen...
Mittwoch, 31. Dezember 2014
2014 - das war's
Ein überaus abwechslungsreiches Jahr liegt hinter mir. Dies betrifft
weniger das Radfahren und mehr die Dinge die einen genau daran
hindern. Viel Zeit blieb also nicht zum Radeln aber das soll 2015 wieder
anders werden. Die ersten Ziele sind ja bereits gesteckt...
Die magere Ausbeute 2014:
Die magere Ausbeute 2014:
Freitag, 10. Oktober 2014
Saumagen und Schiefer Sack - wieder mal Pfälzerwald
Die Wetteraussichten waren bescheiden, Grund genug für einen extrem sensiblen Beinahe-Teilnehmer kurzfristig abzusagen. Der harte Kern machte sich aber am Donnerstagabend auf den Weg in die Pfalz und hatte wieder mal Glück, es war fast durchgehend trocken, manchmal sogar mit Sonne und immer mit angenehmen Temperaturen auf erstklassigen nahezu schlammfreien Wegen und Trails.
Aber der Reihe nach: Das gleichzeitig stattfindende Weinfest in Neustadt hatte die Suche nach einer Unterbringung für das verlängerte Wochenende ziemlich erschwert. Gefunden hatten wir schliesslich ein paar Zimmer im Kaltenbrunner Tal, was zwar etwas abseits der Zivilisation - andererseits aber nahe an den Trails liegt. Die Zimmer dort sind riesig und preiswert.
Freitag, der 10.10. - Die Kalmit
Ein guter Plan, gleich am ersten Tag auf den höchsten Berg des Pfälzerwalds zu radeln. Und so ging es quasi vom Frühstückstisch weg gleich in den Berg. Wir machten erst noch einen kleinen Schwenk zum Felsenmeer bevor es die letzten Meter hoch zur Kalmit ging wo wir erst mal eine kurze Rast einlegten und noch einen Plattfuß behandeln mussten.
Die Abfahrt erfolgte über einen sehr langer Singletrail der uns unweit des Hambacher Schloßes wieder ausspuckte.
Zum Abschluß ging es erstmal wieder moderat bergauf Richtung Hohe Loog Haus. Ein zufällig entdeckter klasse Flowtrail krönte die Tour zum Abschluß.
Samstag, der 11.10. - Das Weinbiet
Der Tag begann mit Brombeersträuchern, Brennnesseln und Nieselregen und wir waren kurz davor wieder umzukehren. Aufgrund des Wetters radeleten wir erstmal auf einen Kaffee nach Neustadt und nachdem es sich abzeichnete, dass das Wetter sich bessern würde, fuhren wir über Gimmeldingen entlang des Mußbachs das Tal hinauf. Da das Weinbiet-Haus z.Z. renoviert wurde, nahmen wir unser Mittagessen im Forsthaus Benjental.
Frisch und erstklassisch gestärkt ging es dann über recht moderate Steigungen hinauf zum Gipfel und fast zeitgleich mit unserer Ankunft kam die Sonne raus. Die Quälerei hatte sich jedenfalls gelohnt, auf schönen und zum Teil anspruchsvollen Trails ging es bergab Richtung Neustadt und Ruine Wolfsburg. In der Abendsonne gab es dann den Ausklang mit Rotweinschorle und anderern Durstlöschern.
Sonntag, der 12.10. - Abschlußrunde über die Totenkopf-, Hellerhütte und Heidenbrunnertal
Es sollte nur eine verkürzte Runde werden da wir am frühen Nachmittag die Heimreise antreten wollten. Die Strecke musste etwas improvisiert werden, da mir kein vollständiger GPS Track zur Verfügung stand. Allerdings in weiten Teilen wie ich beim Frühstück erklärte - nur hörte wie immer eigentlich niemand zu.
Von unserer Herberge ging es wieder gleich in den Anstieg zur Totenkopfhütte und weiter zur Hellerhütte. Auf dem an sich netten Weg wandelten sich Aufmerksamkeitsdefizite in Dissonanzen, körperliche Erschöpfung machte sich breit und auch Unterhopfung könnte eine Rolle gespielt haben. Jedenfalls fiel ein (diskussions-) müder Kai noch vom Rad - glücklicherweise nicht von seinem eigenem!
Es ging weiter Richtung Lambrecht, eine Platte wurde noch gefegt, ein Wespenstich verarztet, eine Kette vernietet - nur am Runden Tisch wollte niemand mehr Platz nehmen.
Letzte schöne Trails brachten uns erst zum Heidenbrunner Haus und dann über den Berg wieder zurück in das Kaltenbrunnertal.
Resümee: Die Strecken in der Hardt in der Nähe von Neustadt bieten die höchsten Erhebungen in der Pfalz und eine sehr hohe Traildichte. Weinbiet, Kalmit, St. Martin, Lambrecht und mehr lassen das Wasser auf der Zunge eines jeden Trailbesessenen zusammenlaufen.
Auch das Netz der Versorgungsstationen ist zumindest am Wochenende recht dicht. Notfalls kann man auch runter Richtung Weinstraße fahren und findet schnell die ein oder andere Gastwirtschaft.
Alles in allem eine perfekte Gegend für ein paar Tage anspruchsvolles Radfahren.
Aber der Reihe nach: Das gleichzeitig stattfindende Weinfest in Neustadt hatte die Suche nach einer Unterbringung für das verlängerte Wochenende ziemlich erschwert. Gefunden hatten wir schliesslich ein paar Zimmer im Kaltenbrunner Tal, was zwar etwas abseits der Zivilisation - andererseits aber nahe an den Trails liegt. Die Zimmer dort sind riesig und preiswert.
Freitag, der 10.10. - Die Kalmit
Ein guter Plan, gleich am ersten Tag auf den höchsten Berg des Pfälzerwalds zu radeln. Und so ging es quasi vom Frühstückstisch weg gleich in den Berg. Wir machten erst noch einen kleinen Schwenk zum Felsenmeer bevor es die letzten Meter hoch zur Kalmit ging wo wir erst mal eine kurze Rast einlegten und noch einen Plattfuß behandeln mussten.
Die Abfahrt erfolgte über einen sehr langer Singletrail der uns unweit des Hambacher Schloßes wieder ausspuckte.
Zum Abschluß ging es erstmal wieder moderat bergauf Richtung Hohe Loog Haus. Ein zufällig entdeckter klasse Flowtrail krönte die Tour zum Abschluß.
Samstag, der 11.10. - Das Weinbiet
Der Tag begann mit Brombeersträuchern, Brennnesseln und Nieselregen und wir waren kurz davor wieder umzukehren. Aufgrund des Wetters radeleten wir erstmal auf einen Kaffee nach Neustadt und nachdem es sich abzeichnete, dass das Wetter sich bessern würde, fuhren wir über Gimmeldingen entlang des Mußbachs das Tal hinauf. Da das Weinbiet-Haus z.Z. renoviert wurde, nahmen wir unser Mittagessen im Forsthaus Benjental.
Frisch und erstklassisch gestärkt ging es dann über recht moderate Steigungen hinauf zum Gipfel und fast zeitgleich mit unserer Ankunft kam die Sonne raus. Die Quälerei hatte sich jedenfalls gelohnt, auf schönen und zum Teil anspruchsvollen Trails ging es bergab Richtung Neustadt und Ruine Wolfsburg. In der Abendsonne gab es dann den Ausklang mit Rotweinschorle und anderern Durstlöschern.
Sonntag, der 12.10. - Abschlußrunde über die Totenkopf-, Hellerhütte und Heidenbrunnertal
Es sollte nur eine verkürzte Runde werden da wir am frühen Nachmittag die Heimreise antreten wollten. Die Strecke musste etwas improvisiert werden, da mir kein vollständiger GPS Track zur Verfügung stand. Allerdings in weiten Teilen wie ich beim Frühstück erklärte - nur hörte wie immer eigentlich niemand zu.
Von unserer Herberge ging es wieder gleich in den Anstieg zur Totenkopfhütte und weiter zur Hellerhütte. Auf dem an sich netten Weg wandelten sich Aufmerksamkeitsdefizite in Dissonanzen, körperliche Erschöpfung machte sich breit und auch Unterhopfung könnte eine Rolle gespielt haben. Jedenfalls fiel ein (diskussions-) müder Kai noch vom Rad - glücklicherweise nicht von seinem eigenem!
Es ging weiter Richtung Lambrecht, eine Platte wurde noch gefegt, ein Wespenstich verarztet, eine Kette vernietet - nur am Runden Tisch wollte niemand mehr Platz nehmen.
Letzte schöne Trails brachten uns erst zum Heidenbrunner Haus und dann über den Berg wieder zurück in das Kaltenbrunnertal.
Resümee: Die Strecken in der Hardt in der Nähe von Neustadt bieten die höchsten Erhebungen in der Pfalz und eine sehr hohe Traildichte. Weinbiet, Kalmit, St. Martin, Lambrecht und mehr lassen das Wasser auf der Zunge eines jeden Trailbesessenen zusammenlaufen.
Auch das Netz der Versorgungsstationen ist zumindest am Wochenende recht dicht. Notfalls kann man auch runter Richtung Weinstraße fahren und findet schnell die ein oder andere Gastwirtschaft.
Alles in allem eine perfekte Gegend für ein paar Tage anspruchsvolles Radfahren.
Freitag, 3. Oktober 2014
Ginsburg am Tag der Deutschen Einheit
Wenn sich unsere (Beinahe-) Niederländer ankündigen, was liegt näher als ihnen Kultur und Höhenmeter zu bieten?
Vom Treffpunkt in Freudenberg radelten wir zunächst gemütlich nach Kreuztal wo wir noch einen wetterfühligen Kollegen einsammelten. Anschliessend ging es über den Höhenzug Unglinghausen/Herzhausen zur Ginsburg.
Dort machten wir Mittagspause und fuhren dann über den Siegerländer Höhenring an den Windrädern vorbei Richtung Wigrow. Da Kai an zunehmender Unterhopfung litt und außerdem unsere Gäste auch mal am Wahrzeichen des Krombacher Bieres gewesen sein sollten, machten wir noch einen kleinen Schlenker zum Kindelsberg.
Der Kindelsberg ist quasi Martins Hausberg und er kannte dort auch noch den ein oder anderen spaßigen Trail bergab.
Nach ca. 65km und 1500 Hm waren wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder in Freudenberg wo Andrea und Kai mal wieder für einen lukullischen Abschluß sorgten - auch dafür wieder vielen Dank!
Vom Treffpunkt in Freudenberg radelten wir zunächst gemütlich nach Kreuztal wo wir noch einen wetterfühligen Kollegen einsammelten. Anschliessend ging es über den Höhenzug Unglinghausen/Herzhausen zur Ginsburg.
Dort machten wir Mittagspause und fuhren dann über den Siegerländer Höhenring an den Windrädern vorbei Richtung Wigrow. Da Kai an zunehmender Unterhopfung litt und außerdem unsere Gäste auch mal am Wahrzeichen des Krombacher Bieres gewesen sein sollten, machten wir noch einen kleinen Schlenker zum Kindelsberg.
Der Kindelsberg ist quasi Martins Hausberg und er kannte dort auch noch den ein oder anderen spaßigen Trail bergab.
Nach ca. 65km und 1500 Hm waren wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder in Freudenberg wo Andrea und Kai mal wieder für einen lukullischen Abschluß sorgten - auch dafür wieder vielen Dank!
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