Dienstag, 31. Dezember 2013

Jahresabschlussrunde

Zum Jahresabschluss haben wir es dann doch noch geschafft, unser komplettes Winterpokal-Team "4 Sieger und ein Sauerländer" für eine gemeinsame Runde zu motivieren. Von Freudenberg aus ging es bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen überwiegend über Radwege bis zum Biggesee und über Neuenkleusheim wieder zurück. Am Ende standen 55km und 730 Höhenmeter auf dem Tacho.
Anschliessend gab es bei Andrea und Kai noch einen feinen kulinarischen Jahresabschluss - hierfür noch mal vielen Dank!


Das Bikejahr 2013 hatte wieder einige Höhepunkte, dazu gehören sicher die Ausflüge in den Pfälzerwald und in den Spessart, aber ebenso auch die vielen Runden in der Heimat.

Auch 2013 habe ich es wieder nicht geschafft, die 5000er Marke zu knacken. Mit dem heutigen Tage sind es insgesamt 4785km geworden; 3129km/60500Hm mit dem Mountainbike und 1656km/18000Hm mit dem Rennrad.

Samstag, 19. Oktober 2013

Kurzbesuch im Spessart



Die Wettervorhersage war einigermaßen vielversprechend und das Ziel noch näher als der Pfälzerwald. Warum also nicht mal einen Besuch im Spessart machen?

Ausgangspunkt unserer Touren sollte das kleine Örtchen Frammersbach sein. Hier quartierten wir uns im Gasthaus "Zum Grünen Baum" ein. Geplant waren 2 Touren die als GPS Track auf der Internet Seite des Bikewald Spessart zur Verfügung gestellt werden.

Am ersten Tag starteten wir dann auch bei bestem Wetter zur Pfadtour. Mit wirklich recht hohem Trailanteil aber fast ohne technische Schmankerl führte die Route durch den Spessart. Nach 65km und fast 1300 Höhenmeter kamen wir mit der Dämmerung wieder in Frammersbach an. Der Boden war größtenteils weich und tief und mir hatte die Runde ordentlich die Kraft aus den Bein gesogen.

Leider waren die Wetteraussichten für den Sonntag nicht so rosig und so beschlossen wir, nicht die geplante Landschaftstour zu fahren sondern die Gegend um Frammersbach ein wenig zu erkunden und auch die dortige Downhillstrecke mal in Augenschein zu nehmen. Diese befindet sich unmittelbar neben des Skihangs in Frammersbach und ist mit anspruchsvollen Stellen gespickt. Leider fing es an zu regnen und wir brachen unsere Runde ab und machten uns auf den Heimweg.


Fazit: Der Spessart ist unserer Heimat nicht unähnlich und bietet einiges für die Radtouristen. Es gibt GPS Tracks und viele ausgeschilderte Touren in allen Schwierigkeitsgraden.

Mittwoch, 25. September 2013

Mühlbach-Dörsbachtal (Jammertal)

2009 war ich zuletzt in dieser Gegend und seitdem hatte ich mir immer wieder vorgenommen die Tour nochmals zu fahren. Damals war ich ohne GPS gestartet und hatte mich ein paar Mal verfahren. Nicht weiter schlimm, bloß musste ich am Ende irgendwie immer das Rad tragen und es gab Brennnesseln, viele große Brennnesseln...
Außerdem hatte ich noch in Erinnerung, dass ich nach der Tour ziemlich platt war und dass es landschaftlich sehr schön war - wildromantisch ist vielleicht der richtige Ausdruck.


Genug Gründe also es noch mal zu versuchen. Für das GPS hatte ich mir eine Verbindungsstrecke zwischen den Tälern erstellt und das hat diesmal auch sehr gut funktioniert.
Gestartet bin ich wieder in Nassau an der Lahn, von dort ist man schnell im Mühlbachtal und unter der Woche ist es sehr wahrscheinlich, dass man jetzt für ein paar Stunden erstmal allein ist.


Meist führt der gut fahrbare Weg direkt am Bach entlang, eine kleine technische Passage ist auch dabei.


Nahe des Dorfes Marienfels verließ ich das Mühlbachtal und fuhr die Transferetappe rüber zum Jammertal. Hier sieht es dann mit der Fahrbarkeit z.T. deutlich anders aus.
Im Oberlauf führt der Trail direkt am Bach entlang und man muss öfters große sehr rutschige Steine meistern. Dazu kommen auch einige Schiebe- und Tragepassagen. Hier kommt kein Flow auf, im Gegenteil - es ist schon fast ein wenig nervend und man will so garnicht vorankommen.


Allerdings entschädigt die tolle, wenig berührte Natur für die Anstrengungen und man will immer wieder anhalten und fotografieren.
Im letzten Drittel des Tals sind die Wege dann wieder fast durchgehend fahrbar und nach ca. 40km wird man am Kloster Arnstein aus dem Tal entlassen. Noch ein paar Kilometer Radweg an der Lahn entlang und man ist wieder am Startpunkt in Nassau.

Kloster Arnstein
Fazit: Landschaftlich tolle Runde über z.T. schwieriges Geläuf. Und wie das oft so ist: nach der Runde waren Anstrengungen und auch die weite Anfahrt vergessen und der Tag damit gelungen.
Ob ich es nochmal mache? Vielleicht in 4 Jahren wieder...

Sonntag, 22. September 2013

RSG Ford Köln RTF


Es war mal wieder Zeit für ein bißchen Rennradeln. Um mal etwas Neues auszuprobieren starteten Lenne und ich in Köln Worringen bei der "Alfons-Behrendt-Gedächtnisfahrt" der RSG Ford Köln.
Wir gingen auf die 116er Runde mit wenig Höhenmeter, die uns bis fast nach Mönchengladbach führte. Die Landschaft ist eher eintönig und wenig reizvoll aber die RTF war vom Veranstalter prima organisiert und ausgeschildert.

Samstag, 10. August 2013

Höhenring 2013

Schon wieder perfektes Wetter und dazu eine klasse Truppe addierten sich zu einem perfekten Wochenende auf dem Höhenring.


Besten Dank an die Gepäcktransporteurin und wie immer an Kai und Andrea für kaltes Bier und mehr...

Sonntag, 28. Juli 2013

Krombacher RTF


Wie auch im letzten Jahr startete ich zur 110km Runde bei der "Heim-RTF". Die Wetterfrösche hatten für den Nachmittag von unwetterartigen Schauern und Gewittern gesprochen und daher stand ich schon vor 8:00 am Start. Wenn das Wetter nicht mitspielen würde, könnte ich ja noch nach 60km auf die 70er Runde wechseln aber dazu kam es dann nicht. Lediglich ein paar Tropfen gegen Ende von Kirchhundem nach Krombach  - aber die brachten eher Abkühlung als Verdruß. 

Zurück im Ziel hatte ich etwas schwere Beine und bei der Auswertung der Daten und Vergleich mit dem Vorjahr stellte ich fest, dass ich fast 30 Minuten schneller unterwegs gewesen war als 2012.

Fazit: Landschaftlich sowieso meine Lieblings-RTF und von Organisation und Verpflegung wieder perfekt.


Samstag, 20. Juli 2013

Tour de Ruhr RTF


Hin und wieder macht es ja Spaß auch mal neue Wege zu befahren, neue Gegenden kennenzulernen. Also startete ich am frühen Samstagmorgen zur Tour de Ruhr, die vom RSC Silschede (Gevelsberg) bestens organisiert war.
Sicher sind die Strecken dort nicht so einsam wie im Sieger-/Sauerland und gerade zu Beginn ließen einen Verkehr und Ampeln nicht richtig in Fahrt kommen. Später wurde die Streckenführung da angenehmer und ich war erstaunt wie viele grüne Flecken es dort gibt.
Ebenso ertstaunt war ich als ich im Ziel feststellte, dass die 100er Runde fast so viele Höhenmeter hat wie die vergleichbare Runde des Hochsauerlandklassikers.
Alles in allem eine schöne RTF mit vorbildlicher Organisation und Verpflegung.